Archiv für den Monat: November 2013

Advents- und Weihnachtsrituale von Jeanne Ruland

Das kleine Büchlein „Advents- und Weihnachtsrituale“ von Jeanne Ruland begleitet mich schon seit einigen Jahren. Es ist etwas ganz Besonderes, sich damit auf die Adventszeit einzustimmen. Ich höre zum Jahresende hin häufig, dass jetzt ja die ruhigere Zeit kommt und man mehr in sich geht. Ich kann das für mich aber nicht bestätigen. Gegen Jahresende hin ist bei mir arbeitstechnisch erst richtig viel los. Hallo, ich bin Buchhändlerin. Die Leute kaufen und kaufen jetzt. Und so komme ich eben nicht gut zur Ruhe und schon gar nicht recht in Adventsstimmung. Und das ist schade. Aber dieses Büchlein hilft mir dabei, reinzukommen und runterzukommen und zu mir zu kommen und ein Gefühl zu bekommen für die weihnachtliche Stimmung. Und sie so auch genießen zu können. Denn das kann ich nur, wenn ich sie fühlen kann.

Das Buch erzählt Geschichten von der Adventszeit, der Vorweihnachtszeit wie sie früher und im Laufe der Geschichte war, welche Bedeutung sie hatte und heute hat. Es enthält Gedichte und Rituale, Übungen und Hinweise für alle 24 Tage im Advent. Es macht aufmerksam, worauf man achten könnte. Es stellt Fragen, die man sich stellen kann. Auch Meditationen finden sich. Es erzählt auch, wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird. Das finde ich besonders spannend.

„Advents- und Weihnachtsrituale“ von Jeanne Ruland hilft, das alte Jahr zu reflektieren, sich Zeit zu nehmen für sich selbst und zu schauen, was ist alles passiert. Und ich stelle immer wieder fest, da war ja ganz schön viel. Und viel, dessen ich mir gar nicht mehr bewusst bin, weil ein Jahr eine ziemliche lange Zeit ist und da unheimlich viel passieren kann. Ich staune immer wieder und bin dankbar, dass mir dieses Büchlein hilft, mir Zeit zu nehmen und mich zu erinnern und dankbar zu sein für das, was war.

Ganz besonders toll und praktisch für mich, weil ich da nie den Überblick hatte in der Vergangenheit – es gibt eine Weihnachts-Checkliste am Ende des Buchs. Und da stehen dann so Dinge drin wie „Liste aller Menschen, denen man Danke sagen möchte“ oder „Wer bekommt eine Weihnachtspostkarte?“, „Wer bekommt eine Weihnachts-E-Mail?“, „Wer bekommt ein Weihnachts-Päckchen?“ und Dinge, die man für die Weihnachtsfeiertage vielleicht brauchen könnte oder einige Geschenkideen. Man kann das doof finden, aber ich finde es toll. Es hilft mir, mich zu erinnern ‚Stimmt, da war ja was. Karten, Mails, Päckchen. Wem will ich denn was schicken? Und wann am besten, damit es vor Weihnachten ankommt? Und so weiter.‘

Das Büchlein endet mit dem 25. Dezember und einer Erklärung zu den Rauhnächten, die sich ja vom 24. Dezember bis 6. Januar an die Weihnachtszeit anschließen. Und so weißt es einen auch noch darauf hin, in dieser Zeit auf seine Träume zu achten, erklärt welche Nacht für welchen Monat des kommenden Jahres steht und hilft vielleicht, sich auf das kommende Jahr einzustimmen und zu schauen, was wünsche ich mir und sich auch zu öffnen für alles, was kommen mag.

Ich mag dieses Büchlein sehr. Es verbindet Geschichten, Poetisches, Fragen, Meditationen und Rituale mit praktischen Planungshinweisen. Es hilft zu reflektieren. Und außerdem ist es noch wunderbar liebevoll und weihnachtlich winterlich gestaltet und geschrieben. Ich kann es von Herzen empfehlen.

Wer „Advents- und Weihnachtsrituale“ von Jeanne Ruland kaufen möchte, kann das über diesen Link tun: Advents- und Weihnachtsrituale – Warten auf das Licht des neuen Morgens. Es ist ja jetzt gerade die richtige Zeit dafür. Viel Spaß beim Neu-Entdecken der Adventszeit mit dem Büchlein.

Grüne Smoothies von Teresa-Maria Sura

Ich hatte schon vor ca. 3-4 Jahren mal einen Sommer lang Rohkost ausprobiert mit Smoothies und auch anderen Rohkostgerichten und fühlte mich damals ziemlich wohl damit. Auch wenn es irgendwie eine Umstellung war. Als der Winter kam, wurde mir damals die Rohkosternährung und mit der Rohkosternährung zu kalt und so hörte ich wieder damit auf.

Aber vor kurzem begann mein Körper mir zu signalisieren, dass es eine gute Idee wäre, mit den grünen Smoothies wieder anzufangen. Etwa zeitgleich entdeckte ich im Schirner-Katalog das Buch „Grüne Smoothies“ von Teresa-Maria Sura und bestellte es. Es gehört zur kleinen Buchreihe von Schirner für 6,95 Euro und ich mag diese kleinen handlichen Büchlein sehr.

Das Buch enthält eine Einführung zu grünen Smoothies und empfohlenen Gerätschaften. Ebenso werden einige Obstsorten, Grünzutaten und verfeinernde Zutaten beschrieben. Was mir gerade am meisten geholfen hat, war eine Art Grundbauanleitung für einen Smoothie. Die besagt, dass er grundsätzlich aus Grün, Obst, Fruchtgemüse und Flüssigkeit besteht und ergänzt werden kann durch Gewürze. Natürlich enthält das Büchlein auch noch konkrete Rezepte und die klingen wirklich lecker. Aber für mich war diese Grundbauanleitung extrem hilreich, weil sie mir ermöglicht hat, meine eigenen Zutaten, die ich gerade im Bioladen kaufen konnte, zu verwenden. Und die Ergebnisse, die ich damit erzielt habe, waren wirklich lecker. Fand auch mein Mann.

Grundsätzlich kann ich jedem, der grüne Smoothies regelmäßig in seinen Speiseplan aufnehmen will, nur empfehlen, sich einen Vitamix anzuschaffen. Dieses Gerät hat uns wirklich gute Dienste geleistet. Es ist eine echte Arbeitsmaschine und man kann damit viel mehr machen als nur Smoothies. Ich mahle damit z.B. auch Mehl frisch, wenn ich denn mal backe. Wir haben ihn in rot und das sieht auch noch schick aus.

Und wer sich das Büchlein „Grüne Smoothies“ von Teresa-Maria Sura bestellen möchte, kann dies hier tun:
So schmeckt Rohkost – Grüne Smoothies