Bücher für die Trauer um Kinder – Kinder in der Geistigen Welt

Da ich selbst Kinder „verloren“ habe, möchte ich gerne die Bücher teilen, die mir beim Verarbeiten der Trauer geholfen haben und mir letztendlich eine ganz andere Sicht auf das, was geschehen ist, ermöglicht haben. Deshalb steht auch das Wort „verloren“ in Anführungszeichen. Denn meine Kinder sind heute Teil meines Lebens. Sie leben weiter als die Seelen, die sie sind und nehmen teil an meinem Leben. Dahin zu kommen, war ein Weg, auf dem u.a. folgende Bücher geholfen haben.

„Im Himmel zu Hause“ von James van Praagh hat mir vor allem Trost gespendet und mir vermittelt, dass es meinen Kindern gut geht, dass sie nicht „tot“ sind sondern in der Geistigen Welt weiterleben. Dieses Buch erklärt sehr schön, dass die Kinder nichts sehnlicher wollen als dass ihre Eltern wissen, dass es ihnen gut geht und dass sie ihr Leben weiterleben und glücklich sind.

Das Buch besteht aus vielen schönen Geschichten, in denen James van Praagh Kontakt zu verstorbenen Kindern aufnimmt und ihre Botschaften an die Hiergebliebenen übermittelt. Ich fand es sehr heilsam. Außerdem enthält es mindestens eine Meditation, mit der man Kontakt zur Seele des eigenen Kindes aufnehmen kann, falls man bisher nicht weiß, wie das gehen könnte. Mir ist es damit zum ersten Mal gelungen, meine Kinder zu sehen und zu spüren, dass es ihnen gut geht und ein „verstorbener“ Überraschungsgast tauchte auch noch auf, über den ich mich sehr gefreut habe.

„Cleo“ von Helen Brown ist ein Roman, in dem die Autorin den Unfalltod ihres Sohnes verarbeitet. Die Hauptfigur ist Cleo, die Katze der Familie, die als Welpe zu ihnen kommt, kurz nach dem Tod des Sohnes. Er hatte sie sich ausgesucht. Cleo hilft der Familie, den Tod des Sohnes zu bewältigen und wieder ins Leben und zum Lachen zu finden.

Was mir an diesem Buch sehr gut gefiel, waren die Beschreibungen der Trauerphasen und der Emotionen, die man als Trauernder durchlebt. Nicht theoretisch sondern so wie sie erlebt wurden. Besonders auch die Phase, in der man plötzlich anfängt, Trauer und Freude, Trauer und Lachen parallel zu erleben. Das fand ich ein sehr merkwürdiges Gefühl und es tat mir gut zu lesen, dass es da eine Frau gab, die das auch so erlebt hatte.

„Kater mit Karma“ von Helen Brown ist die Fortsetzung von „Cleo“. Dieser Roman ist aber eher lustig und tat mir deshalb sehr gut. Das Thema Trauer steht hier nicht mehr im Vordergrund sondern das Chaos, dass die neue etwas hyperaktive Katze Jonah im Zuhause der Familie anrichtet. Hier darf gelacht werden. Trotzdem wird eben auch deutlich, wie die Familie weiterlebt und wie andere Familienereignisse das neue Leben bestimmen.

 

 

Das Buch „Kinder in der Geistigen Welt“ von Pascal Voggenhuber habe ich noch nicht gelesen. Da ich Pascal aber sehr schätze und schon mehrfach online erlebt habe, würde ich dieses Buch trotzdem empfehlen.

 

 

 

 

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