Archiv der Kategorie: Ernährung

Nähre deine Intuition – Doreen Virtue, Robert Reeves

In ihrem Buch „Nähre deine Intuition“ geben Doreen Virtue und Robert Reeves einen sehr umfassenden Einblick in die Sinne, die der Intuition angehören und wie man sie fördern kann.

Das Buch besteht aus mehreren Teilen. Zunächst werden die verschiedenen Sinne oder auch Hellsinne erklärt und an vielen Beispielen beschrieben, wie sich ihre Führung im täglichen Leben zeigt. Das fand ich sehr spannend, weil mir dabei einiges auffiel bzw. ich aufmerksam wurde auf Gefühle bezüglich Menschen, Situationen oder Dingen, die mir nicht alle so bewusst waren. Man kann die Beispiele gut nutzen, um ähnliche Situationen im eigenen Leben mal eben zu fühlen und so erfahren, was denn die eigene Intuition sagt.

In diesem ersten Teil des Buches werden auch wissenschaftliche Untersuchungen zur Intuition vorgestellt. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen den einzelnen Chakren und Hellsinnen erklärt sowie die Bedeutung des Hormonsystems für die Intuition. Durchaus lesenswert.

Der zweite Teil des Buches befasst sich mit Ernährung. Konkret geht es darum, welche Nahrungsmittel für die verschiedenen Sinne und Hormondrüsen förderlich sind und welche ggf. hinderlich oder blockierend sein können. Hier stellen Doreen Virtue und Robert Reeves verschiedene Superfoods, Nüsse, Samen, pflanzliche Milcharten und grüne Smoothies vor und es gibt auch einige Rezepte, die man nachmachen kann, wenn man möchte.

Im dritten Teil des Buches geht es darum, wie man zusätzlich die eigene Intuition fördern kann. So wird zum einen auf das Thema Entgiften eingegangen. Zum anderen werden sehr ausführlich zahlreiche Methoden vorgestellt, mit denen man seine Chakren reinigen kann. Das geht von Gebeten über Kristalle und Meditationen bis zu Arbeiten mit den Engeln. Zuletzt wird auch noch darauf eingegangen, welche körperliche und spirituelle Wirkung verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Vitamine, haben. Das fand ich ziemlich interessant.

Wer noch etwas mehr über seine Intuition und die Wirkung von verschiedenen Nahrungsmitteln auf die Intuition erfahren möchte, dem empfehle ich dieses Buch.

Ich möchte aber jedem ans Herz legen, das Buch auch mit Intuition zu lesen, sich ggf. bezüglich der eigenen Ernährung mit einem Heilpraktiker zu beraten und vielleicht mal den kinesiologischen Muskeltest zu lernen, um wirklich für sich, für den eigenen Körper genau auszutesten, was gut für ihn ist und was nicht. Es gibt bei Ernährung und auch sonst kein Rezept und keine Wahrheit, die für alle gilt. Manchmal liest es sich aber so. Da ist es gut, mal ein Stück zurückzutreten und zu fragen „Stimmt das für mich? Stimmt das für meinen Körper?“

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Pflanzenzauber – ein Film von Wolf-Dieter Storl

Der Film „Pflanzenzauber – Schönheit und Heilkraft der Natur“ von Wolf-Dieter Storl ist ein Ausflug in den Sommer. Genau das, was ich gestern brauchte. Herrlich.

Ich mag Wolf-Dieter Storl ja sowieso sehr gerne. Einen Großteil meines Pflanzen- und Kräuterwissens habe ich von ihm aus unzähligen Büchern, von Videos oder Filmen. Ich höre ihn unheimlich gerne erzählen. Er hat eine tolle Art, Geschichten zu erzählen und eine manchmal sehr lustige Art, sie auch zu verkörpern. Sein Wissen scheint endlos.

Im Film stellt er eine Reihe von Pflanzen und Bäumen auf die ihm typische Art vor. Er nennt die Pflanze oder den Baum jeweils mit ihrem Namen, zeigt sie dabei und erklärt, woran man sie erkennt oder was typisch für sie ist. Er erläutert oft ausführlich, wie sie zum Essen oder als Heilmittel verwendet werden kann und erzählt die Historie und Mythen aus früheren Zeiten, bei den Germanen und Kelten beispielsweise, aber auch bei den Indianern Nordamerikas. Denn einige Pflanzen sind hierher eingewandert. Und er hat lange Zeit in den USA und auch bei verschiedenen Indianerstämmen gelebt und dabei deren Pflanzen- und Heilwissen erfahren.

Immer legt Wolf-Dieter Storl auch ein besonderes Augenmerk auf die spirituelle, geistige Bedeutung der Pflanzen. Er versteht sie als Inkarnationen von Göttern und Devas und geht entsprechend respektvoll mit ihnen um. Er dankt ihnen mit Räucherritualen, Pujas, ruft sie an, kommuniziert mit ihnen und vertieft sich mit ihnen in Meditation.

Wie das vonstatten geht und wie es sich anfühlt, diese Art des Umgangs mit den Pflanzen und der Natur, wird durch den Film sehr schön transportiert. Nicht nur, weil einige Rituale und Räucherungen gezeigt werden, sondern auch weil der Film Wolf-Dieter Storl beim Umgang mit den Pflanzen und in der Natur zeigt und seine Haltung, seine Art, mit ihnen zu kommunizieren, dabei gut rüberkommt. Seine Achtung und sein Respekt ihnen gegenüber. Er behandelt sie als gleichwertige Wesen. Etwas für mich sehr Wichtiges, was ich von ihm gelernt habe.

Zu den Pflanzen und Bäumen, die Wolf-Dieter Storl im Film „Pflanzenzauber – Schönheit und Heilkraft der Natur“ vorstellt, gehören u.a. Alant, Beifuß, Birke, Blutwurz, Borretsch, Echinacea, Gingko, Kamille, Kapuzinerkresse, Linde, Mais, Mariendistel und Indisches Springkraut. Gefilmt in seinem Garten und im Artemisia Heilpflanzengarten ist der Film ein herrlich bunter Ausflug in den Sommer, voll gepackt mit Wissen, Mythen und Geschichten um die Pflanzen und Bäume und gleichzeitig angenehm entspannt wie ein persönliches Gespräch.

Wer sich für einen achtsamen, respektvollen Umgang mit Pflanzen und für Pflanzen- und Kräuterkunde interessiert, dem kann ich diesen Film wärmstens empfehlen. Und natürlich auch denen, die mal einen völlig neuen Blick auf unsere Pflanzenwelt werfen wollen.

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Grüne Smoothies von Teresa-Maria Sura

Ich hatte schon vor ca. 3-4 Jahren mal einen Sommer lang Rohkost ausprobiert mit Smoothies und auch anderen Rohkostgerichten und fühlte mich damals ziemlich wohl damit. Auch wenn es irgendwie eine Umstellung war. Als der Winter kam, wurde mir damals die Rohkosternährung und mit der Rohkosternährung zu kalt und so hörte ich wieder damit auf.

Aber vor kurzem begann mein Körper mir zu signalisieren, dass es eine gute Idee wäre, mit den grünen Smoothies wieder anzufangen. Etwa zeitgleich entdeckte ich im Schirner-Katalog das Buch „Grüne Smoothies“ von Teresa-Maria Sura und bestellte es. Es gehört zur kleinen Buchreihe von Schirner für 6,95 Euro und ich mag diese kleinen handlichen Büchlein sehr.

Das Buch enthält eine Einführung zu grünen Smoothies und empfohlenen Gerätschaften. Ebenso werden einige Obstsorten, Grünzutaten und verfeinernde Zutaten beschrieben. Was mir gerade am meisten geholfen hat, war eine Art Grundbauanleitung für einen Smoothie. Die besagt, dass er grundsätzlich aus Grün, Obst, Fruchtgemüse und Flüssigkeit besteht und ergänzt werden kann durch Gewürze. Natürlich enthält das Büchlein auch noch konkrete Rezepte und die klingen wirklich lecker. Aber für mich war diese Grundbauanleitung extrem hilreich, weil sie mir ermöglicht hat, meine eigenen Zutaten, die ich gerade im Bioladen kaufen konnte, zu verwenden. Und die Ergebnisse, die ich damit erzielt habe, waren wirklich lecker. Fand auch mein Mann.

Grundsätzlich kann ich jedem, der grüne Smoothies regelmäßig in seinen Speiseplan aufnehmen will, nur empfehlen, sich einen Vitamix anzuschaffen. Dieses Gerät hat uns wirklich gute Dienste geleistet. Es ist eine echte Arbeitsmaschine und man kann damit viel mehr machen als nur Smoothies.

Ich mahle damit z.B. auch Mehl frisch, wenn ich denn mal backe. Wir haben ihn in rot und das sieht auch noch schick aus.

 

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Elfenkraft-Kochbuch von Jeanne Ruland, Sabrina Dengel, Diana Holzschuster

Dieses Buch ist mein allerliebstes Lieblingskochbuch seit Jahren. Und dabei ist es keineswegs nur ein Kochbuch. Und ein Backbuch. Es ist ein Buch über die Natur, die Jahreszeiten, die Elemente, die Wesenheiten der Natur, die Jahreskreisfeste und Rituale. Es ist ein Buch mit Geschichten und vielen Bildern, wunderschön gestaltet, farbig, liebevoll.

Das Buch beginnt mit den vier Abschnitten ‚Die Küche der Naturgeister‘, ‚Die 5 Elemente‘, ‚Kontakt mit Natur- und Pflanzengeistern‘ und ‚Kräuter und essbare Blüten‘. Hier werden verschiedene Naturgeister vorgestellt, z.B. Kobolde, Elfen, Zwerge, und ihre bevorzugten Speisen. Gespickt ist das alles mit Geschichten, Fotos, Illustrationen und Rezepten.

Außerdem werden Rituale zur Kontaktaufnahme mit Naturgeistern und zum Danksagen beschrieben. Die Fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft, Äther werden erläutert und zugehörige Naturgeister und Rezepte vorgestellt. Im Abschnitt ‚Kräuter und essbare Blüten‘ werden ziemlich detailliert einige ausgewählte Kräuter vorgestellt, jeweils mit einer Art Affirmationsspruch, Geschmack, Verwendung, Wirkung auf den Körper, Wirkung auf das Bewusstsein und Saison. Ähnlich für einige Blüten verbunden mit blumigen Rezepten für Rosenwasser, Rosentee, kandierte Blüten. Schon allein der Anblick der Seiten und Rezepte ist ein Genuss für die Sinne.

Der zweite Teil des Buches ist nach Monaten eingeteilt, Januar bis Dezember. Davon war und bin ich absolut begeistert. Natürlich bekommen wir heute im Supermarkt fast jedes Gemüse zu jeder Zeit. Aber hier im Buch kann man mal nachschauen, welches Gemüse, Obst, welche Kräuter im jeweiligen Monat tatsächlich unsere Natur, unser Garten bereitstellt.

Jeder Monat wird vorgestellt mit einer bestimmten Qualität, die er hat. Zum Beispiel ‚Februar – Rast, Reinigung, Erwachen‘. Der Monat wird beschrieben aus der Geschichte heraus und was in diesem Monat in der Natur passiert. Und es werden jeweils die ‚Feste und Feiertage dieser Zeit‘, ‚Naturgeister des Monats‘, Jahreskreisfeste mit Anregungen zur Gestaltung und ‚Wissenswertes über die Natur‘ wie Pflanzen, die auszusäen oder zu ernten sind, vorgestellt. Meist wird zusätzlich ein Kraut, z.B. die Brennessel, detailliert vorgestellt und dann schließen sich diverse Rezepte für den Monat an.

Im Anhang finden sich nochmal bebilderte Grundrezepte für Biskuit, Mürbeteig und süßen Hefeteig und zwei Tabellen, die zeigen, wann im Jahr es welches Obst und Gemüse gibt.

Ich bin vom „Elfenkraft-Kochbuch“ echt begeistert, nicht nur wegen der wunderschönen und liebevollen Gestaltung. Sondern auch weil es so vielfältig nutzbar ist. Wenn ich nur ein Rezept nachschlagen will, dann kann ich das ganz schnell tun. Ebenso kann ich stöbern, lesen und lernen, wenn ich Lust und Zeit dazu habe. Mir hat das Elfenkraft-Kochbuch schon unheimlich viel gegeben und ich kann es nur empfehlen. Außerdem haben die Rezepte auch noch so nette Namen. Meine Lieblingsrezepte sind u.a. Winterfeen-Kuchen (Lauch-Hirse-Kuchen), Feuerelbensuppe (Brennesselsuppe), Osterspirale (Spinat-Brennessel-Strudel), Süßes Hasenbrot, Feen-Feuerrad (Kirschkuchen).

Das Buch heißt jetzt „Lecker kochen mit den Naturgeistern“.

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