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Warum es wichtig ist, anders zu sein – Dr. Wayne Dyer & Eckhart Tolle

Ich würde euch gerne den Dialog „Warum es wichtig ist, anders zu sein“ zwischen Dr. Wayne W. Dyer und Eckhart Tolle vorstellen, der inzwischen schon ziemlich bekannt geworden ist. Vielleicht kennt ihr ihn schon. Ich finde ihn sehr inspirierend und manchmal einfach nur lustig.

Der gesamte Dialog dreht sich um die Themen Sein, achtsam sein, im Hier und Jetzt aufmerksam sein, Bewusstsein. Verschiedene Begriffe und Beschreibungen, die ein- und dasselbe meinen. Was ich am spannendsten finde, ist, dass hier zwei Menschen ihre Ansichten zu den gleichen Themen austauschen, aber die Worte, die sie benutzen und die Art ihrer Erklärung ist völlig verschieden.

Manchmal erzählen sie sogar die gleiche Geschichte auf verschiedene Weise. Das finde ich faszinierend. Eckhart Tolle spricht diese Tatsache sogar an und sagt, dass er selbst auch verschiedene Worte für ein- und dasselbe Ding benutzt, weil jeder Mensch von anderen Worten angesprochen wird.

Eckhart Tolle spricht über Sein vs. Tun and erklärt, dass beide Teil dieses Universums und unseres Lebens sind. Das Universum will immer erschaffen (Tun) und es will sich auch selbst erfahren durch uns (Sein). Die Herausforderung für uns ist es, uns bewusst zu sein, wer wir wirklich sind und das auch während wir etwas tun oder erschaffen und uns nicht im Prozess des Tuns zu verlieren.

Wayne Dyer sagt „Du kannst ein außergewöhnliches, besonderes Wesen sein und doch das gewöhnliche in dir haben.“ Mit gewöhnlich meint er Dinge wie Steuern zahlen, Formulare ausfüllen etc. Aber er sagt sehr deutlich, dass er möchte, dass wir außergewöhnlich sind.

Er möchte, dass wir nicht nur Menschen sind, die Formulare ausfüllen und Regeln befolgen, sondern Menschen, die weiter schauen, Menschen, die ihre Seele kennen und deren Wunsch, sich immer weiter auszudehnen. Er macht sehr klar, wie wichtig es ist, außergewöhnlich zu sein und „warum es wichtig ist, anders zu sein“.

Eckhart Tolle fragt das Publikum „Könnt ihr die Unendlichkeit, die Unbegrenzheit eures Seins, eurer Seele jetzt in diesem Moment spüren?“ Damit ist gemeint, dass man die eigene Identität nicht aus seinem Verstand ableitet, also nicht aus den Geschichten, die im Kopf herumschwirren. Das ist das, was normalerweise passiert. „Könnt ihr spüren, dass in euch ein nicht konditioniertes Bewusstsein ist, eine tiefe Lebendigkeit, die nichts zu tun hat mit euer Lebensgeschichte?“

Eckhart Tolle erklärt weiter, dass viele Menschen sich entweder mit ihrem Körper oder mit ihrem psychologischen Selbstbild (Gedanken, Ideen) identifizieren. Diese beiden ändern sich ständig. Und keines von beiden ist wirklich wir selbst. Wayne Dyer spricht über Muktananda, der gefragt wurde „Was ist real?“. Er antwortet: „Das ist real, was sich niemals ändert.“

Der lustigste Teil des gesamten Dialoges „Warum es wichtig ist, anders zu sein“ ist für mich der, wenn die beiden über die Watkins‘ Liste der 100 Spirituell einflussreichsten lebenden Leute sprechen, auf der zur Zeit des Dialogs Wayne Dyer Nr. 3 ist und Eckhart Tolle Nr. 1. Sie benutzen dies als Beispiel, um zu erklären, wie das Ego mit so einer Situation umgeht und wie das pure Bewusstsein dem absolut keine Bedeutung beimisst. Es ist etwas zum Lachen und zum Lernen.

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Viel Spaß beim Anschauen.

Ich hab es übrigens schon mehrfach gehört bzw. gesehen und finde es jedesmal wieder spannend und lustig. 🙂

Pflanzenzauber – ein Film von Wolf-Dieter Storl

Der Film „Pflanzenzauber – Schönheit und Heilkraft der Natur“ von Wolf-Dieter Storl ist ein Ausflug in den Sommer. Genau das, was ich gestern brauchte. Herrlich.

Ich mag Wolf-Dieter Storl ja sowieso sehr gerne. Einen Großteil meines Pflanzen- und Kräuterwissens habe ich von ihm aus unzähligen Büchern, von Videos oder Filmen. Ich höre ihn unheimlich gerne erzählen. Er hat eine tolle Art, Geschichten zu erzählen und eine manchmal sehr lustige Art, sie auch zu verkörpern. Sein Wissen scheint endlos.

Im Film stellt er eine Reihe von Pflanzen und Bäumen auf die ihm typische Art vor. Er nennt die Pflanze oder den Baum jeweils mit ihrem Namen, zeigt sie dabei und erklärt, woran man sie erkennt oder was typisch für sie ist. Er erläutert oft ausführlich, wie sie zum Essen oder als Heilmittel verwendet werden kann und erzählt die Historie und Mythen aus früheren Zeiten, bei den Germanen und Kelten beispielsweise, aber auch bei den Indianern Nordamerikas. Denn einige Pflanzen sind hierher eingewandert. Und er hat lange Zeit in den USA und auch bei verschiedenen Indianerstämmen gelebt und dabei deren Pflanzen- und Heilwissen erfahren.

Immer legt Wolf-Dieter Storl auch ein besonderes Augenmerk auf die spirituelle, geistige Bedeutung der Pflanzen. Er versteht sie als Inkarnationen von Göttern und Devas und geht entsprechend respektvoll mit ihnen um. Er dankt ihnen mit Räucherritualen, Pujas, ruft sie an, kommuniziert mit ihnen und vertieft sich mit ihnen in Meditation.

Wie das vonstatten geht und wie es sich anfühlt, diese Art des Umgangs mit den Pflanzen und der Natur, wird durch den Film sehr schön transportiert. Nicht nur, weil einige Rituale und Räucherungen gezeigt werden, sondern auch weil der Film Wolf-Dieter Storl beim Umgang mit den Pflanzen und in der Natur zeigt und seine Haltung, seine Art, mit ihnen zu kommunizieren, dabei gut rüberkommt. Seine Achtung und sein Respekt ihnen gegenüber. Er behandelt sie als gleichwertige Wesen. Etwas für mich sehr Wichtiges, was ich von ihm gelernt habe.

Zu den Pflanzen und Bäumen, die Wolf-Dieter Storl im Film „Pflanzenzauber – Schönheit und Heilkraft der Natur“ vorstellt, gehören u.a. Alant, Beifuß, Birke, Blutwurz, Borretsch, Echinacea, Gingko, Kamille, Kapuzinerkresse, Linde, Mais, Mariendistel und Indisches Springkraut. Gefilmt in seinem Garten und im Artemisia Heilpflanzengarten ist der Film ein herrlich bunter Ausflug in den Sommer, voll gepackt mit Wissen, Mythen und Geschichten um die Pflanzen und Bäume und gleichzeitig angenehm entspannt wie ein persönliches Gespräch.

Wer sich für einen achtsamen, respektvollen Umgang mit Pflanzen und für Pflanzen- und Kräuterkunde interessiert, dem kann ich diesen Film wärmstens empfehlen. Und natürlich auch denen, die mal einen völlig neuen Blick auf unsere Pflanzenwelt werfen wollen.

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The Shift oder Das Geheimnis der Inspiration von und mit Dr. Wayne W. Dyer

Ich habe den Film „The Shift“ von Dr. Wayne W. Dyer jetzt zweimal gesehen und jedes Mal bleibt etwas Neues bei mir hängen. Jedes Mal werde ich auf etwas Neues aufmerksam und hellhörig.

Der Film basiert auf den Erkenntnissen und Lebenserfahrungen von Dr. Wayne W. Dyer und er spielt sich im Film selbst. Mit null Schauspielerfahrung. Er wendet nur an, was er selbst lehrt und lässt los und ist er selbst. Dass ihm das in diesem Fall gar nicht so leicht fiel, weil es sein erster Film war und er keine Ahnung von Filmdrehs und Filmproduktion hatte, sagt er selbst in einem Interview.

Ein Interview mit Dr. Wayne W. Dyer über „The Shift“ (englisch)

Der Film ist eine Mischung aus Interviews mit Wayne Dyer, in denen er über das spricht, was seine Erkenntnisse und Erfahrungen sind, was er gelernt hat aus den Lehren asiatischer Meister oder einiger von ihm besonders geliebter Dichter und was die Probleme und Sorgen sind, mit denen die meisten Leute in seine Therapeutenpraxis kamen, die er einst hatte.

Es geht um die Erkenntnis, dass Geld, Besitztum und Ruhm uns nicht glücklich machen, wie uns oft von außen suggeriert wird – vor allem als Kinder. Es geht darum, dass es einen Punkt im Leben gibt, an denen vielen Menschen das klar wird und an dem sie oft nicht weiter wissen. Sie haben das Gefühl, dass sie zu einem bestimmten Zweck hier auf der Erde sind, wissen aber nicht warum und suchen und suchen und wissen nicht wonach.

Wayne Dyer erklärt, dass nach seinem Verständnis der Zweck unseres Hierseins ist, glücklich zu sein. Und das es an diesem Wendepunkt im Leben darum geht, den Fokus auf das Äußere und das, was die anderen sagen, loszulassen und zu erkennen, dass alles, was wir brauchen und was in unserem Leben sein soll, bereits da ist, bereits mit uns verbunden ist.

Es geht für uns nur darum, unsere Resonanz so zu verändern, dass wir dieses Etwas in unser Leben ziehen. Automatisch. Das hat viel damit zu tun, Ängste loszulassen und Kontrolle und dem Universum, Gott, Tao oder wie auch immer man es nennen will, zu vertrauen.

Parallel zu den Interviews gibt es verschiedene Handlungsstränge, in denen ein Paar, eine Familie, ein Filmemacher Rollen spielen vor der Wandlung und man sieht, es geht um Geld, Prestige, eine Frau, die nur für ihre Familie da ist und sich selbst nicht mehr lebt. Und alle treffen an dem Ort aufeinander, an dem Dr. Dyer die Interviews gibt und alle kommen dort an den Punkt der Wandlung in ihrem Leben, an dem ihnen klar wird, dass andere Dinge wichtiger sind und sie beginnen, diese Dinge zu leben.

Sogar die Filmcrew, die ihn interviewt und die oft noch nach den Interviews mit ihm zusammen sitzt und Geschichten aus seinem Leben lauscht oder einfach wie Studenten oder Schüler nachfragt, was er mit bestimmten Dingen meint. Das ist ein bisschen wie eine lockere entspannte Vorlesung.

Besonders spannend finde ich eine Studie, die er zitiert, wo Männer und Frauen interviewt wurden im Verlauf ihres Lebens. Die ersten Interviews wurden vor dem Punkt der Wandlung gemacht und die zweiten danach. Mehrere Dinge sind interessant dabei. Zum einen wie unterschiedlich die Werte sind, die Männern und Frauen vermittelt werden, nach denen sie streben oder streben sollen. Und zum anderen wie signifikant sich diese Werte nach dem Punkt der Wandlung geändert haben.

Hängen geblieben bei mir ist vor allem Punkt 1 bei den Frauen. Vor dem Wendepunkt im Leben war es, die Familie, für die Familie da sein, für die Familie sorgen. Nach dem Wendepunkt war es, persönliches Wachstum.

Ich kann den Film jedem empfehlen. Das Original ist in Englisch.

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