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Venus – von Diana Cooper

Venus – Ein kleiner Hund, sein Engel und seine Erlebnisse mit der Geistigen Welt“ von Diana Cooper ist ein total süßes, herzerfrischendes und witziges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann zu lesen. Es hat mich durch eine ziemlich schwierige Zeit begleitet,  in der ich unsere krebskranke Katze gepflegt habe und in der ich dankbar war und froh für jeden gemeinsamen Tag, aber manchmal einfach auch erschöpft und traurig. Venus hat es immer geschafft, mich da rauszuholen und mir eine leichte und lustige Auszeit zu verschaffen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Venus, der Hündin von Diana Cooper, von ihrer Welpenzeit an, von dem Tag an, an dem Diana sie mit Hilfe ihrer Engel fand und wusste, dass sie beide zusammengehören. Es ist geschrieben in Form eines Tagebuchs, Tag für Tag und aus Sicht von Venus. Was es besonders witzig macht. Denn Venus sieht einiges etwas anders als wir Menschen. In Tierkacke wälzen ist für sie das schönste Parfüm und sie versteht gar nicht, warum Diana Cooper das nicht so sieht. Hühner jagen und Meerschweinchen anbellen findet auch irgendwie nur ihre Zustimmung und nicht die der Menschen. Und dergleichen mehr.

Venus erzählt die täglichen Abenteuer ihres Lebens als Hund. Und sie erzählt von ihren Engeln, die sie begleiten und beschützen und lehren und von den Elementarwesen, denen sie im Wald immer begegnet. Ich finde es ganz wunderbar, wie selbstverständlich die Engel, die Geistige Welt und Energien einfach zu ihrem Leben dazu gehören. Es hat mir unheimlich gut getan, das zu lesen und mitzuerleben, weil ich es auch so erlebe, aber eben nicht unbedingt von anderen oder aus meinem Umfeld kenne.

Sie erzählt von den vielen Erlebnissen mit Dianas Kindern und Enkelkindern, für die sie sich auch erst mit der Zeit begeistern kann. Und von Ash-Ting, der Katze Diana Coopers, die von Venus betüttelt aufwächst. Es ist schön mitzuerleben, das hier eine Katze und ein kleiner Hund beste Freunde oder gar Geschwister sind. Einfach süß. Und auch viele Erlebnisse mit Hundefreunden und in der Hundeschule sind Teil ihrer Erzählungen.

„Venus – von Diana Cooper“ ist wirklich ein schönes Buch. Unbedingt lesen.

JoJo und Ich von Dean Bernal

„JoJo und Ich“ von Dean Bernal ist die tief bewegende Geschichte einer seltenen Freundschaft zwischen einem wild lebenden Großen Tümmler namens JoJo und Dean Bernal, einem Tauchlehrer, die in den Gewässern der Turks- und Caicosinseln spielt. Diese Freundschaft begann Mitte der 1980er Jahre und dauert bis heute an. Initiiert wurde sie von JoJo.

Dean erzählt von ihren ersten Begegnungen und vielen gemeinsamen Ausflügen und Abenteuern im Meer, ebenso wie von den Zeiten, die JoJo für sich verbringt als wilder Delfin. Wenn er Nahrung jagen geht oder schläft. JoJo bringt Abwechslung in den Tauchunterricht, die nicht immer willkommen ist und macht Späße mit Touristen.

Er zeigt Dean das Meer um die Turks- und Caicosinseln, Unterwasserhöhlen, Riffs und was er gerne spielt. Die Verbindung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, ist so intensiv, dass Dean auf Tausende Kilometer Entfernung spürt, wenn es JoJo schlecht geht und er seine Hilfe braucht.

Als der Tourismus in dem kleinen Inselstaat ausgebaut wird, fahren zunehmend mehr Motorboote und Wasserskifahrer in den Gewässern, in denen JoJo schwimmt. Und so kommt es immer wieder zu Zusammenstößen, bei denen er durch Schiffsschrauben z.T. große Verletzungen erleidet. Dean beginnt die örtliche Bevölkerung, Kinder in Schulen und auch Hotels und Touristen gezielt über JoJo zu informieren und bittet um dessen Schutz. Auch bei der Regierung der Turks und Caicos.

Es dauert Jahre, braucht viel Kraft, viele Freunde und zusätzliche ausländische Hilfe bis letztendlich sowohl JoJo als auch die Gewässer, in denen er lebt, unter Schutz gestellt werden.

Der Einsatz, den Dean Bernal für JoJo gezeigt hat und heute noch zeigt, finde ich bewundernswert. Im Prinzip ist JoJo sein Lebensgefährte und er ist immer für ihn da und hat ihm wahrscheinlich mehr als einmal das Leben gerettet. Bemerkenswert ist für mich auch, wie Dean JoJos Grenzen und Wildheit respektiert und sich zurückzieht, wenn JoJo seine Zeit für sich braucht.

Dean legt sehr viel Wert darauf, dass JoJo ein wilder Delfin bleibt und lehnt es ab, ihn zu trainieren. Damit stößt er nicht überall auf Zustimmung. Die Berichte über JoJos Verletzungen waren für mich schwierig zu lesen, taten mir geradezu weh und ich bin froh, dass JoJo heute nationales Kulturgut ist und sicher leben kann.

Wer eine sehr besondere Geschichte lesen will, dem würde ich das Buch „JoJo und ich“ von Dean Bernal empfehlen.