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Die Kuh, die weinte – von Ajahn Brahm

„Die Kuh, die weinte – von Ajahn Brahm“ ist ein Buch gefüllt mit vielen kleinen Geschichten. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück.

Ajahn Brahm ist Mönch der Waldkloster-Tradition des Theravada-Buddhismus und heute Abt des Bodhinyana Klosters in der Nähe von Perth, Westaustralien. Die Geschichten in diesem Buch hat er im Verlauf von 30 Jahren zusammengetragen und verwendet sie oft in Vorträgen und persönlichen Beratungen.

Die Geschichten sind zu Themenkreisen zusammengefasst und widmen sich zum einen den Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, z.B. Angst, Schmerz, Perfektion, Schuldgefühle und zeigen gleichzeitig immer einen Weg, den Fokus zu verändern, eine andere Sichtweise einzunehmen. Zum anderen zeigen sie auf, was dem Glück förderlich ist, z.B. Liebe, Vergebung, Mitgefühl, Weisheit, innere Ruhe. Die Titel der Geschichten sind sehr plastisch, so dass man sofort weiß, worum es geht, z.B. „Die Kuh, die weinte“ (da weint wirklich eine echte Kuh) oder „Der Idiotenführer zum Seelenfrieden“. Die Geschichten sind recht kurz und kurzweilig und dabei sehr erhellend und hilfreich. Und es sind viele.

Ich habe anfangs versucht, das Buch zu lesen wie ein normales Buch, also vorn anfangen und dann halt lesen. Das hat für mich aber nicht ganz gepasst. Die Geschichten sind Ratgeber für bestimmte Situationen. Deshalb macht es Sinn, die passenden Geschichten in passenden Situationen im eigenen Leben zu lesen. Dann haben sie Relevanz und Bezug und helfen.

Wie macht man das? Ich benutze das Buch wie eines meiner Engelkartendecks. In einer Situation, in der ich Rat brauche, sammle ich mich kurz, konzentriere mich auf eine Fragestellung oder die Situation und schlage dann das Buch an einer „beliebigen“ Seite auf, so als würde ich eine Karte ziehen. Funktioniert immer und ganz hervorragend. So wird das Buch zu einer Art Orakel bzw. Ratgeber.

Und als solches kann ich es auch empfehlen. Bei mir liegt es griffbereit in der Nähe meiner Kartendecks, so dass ich es als Ratgeber nutzen kann, wenn mir danach ist.

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Venus – von Diana Cooper

Venus – Ein kleiner Hund, sein Engel und seine Erlebnisse mit der Geistigen Welt“ von Diana Cooper ist ein total süßes, herzerfrischendes und witziges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann zu lesen. Es hat mich durch eine ziemlich schwierige Zeit begleitet,  in der ich unsere krebskranke Katze gepflegt habe und in der ich dankbar war und froh für jeden gemeinsamen Tag, aber manchmal einfach auch erschöpft und traurig. Venus hat es immer geschafft, mich da rauszuholen und mir eine leichte und lustige Auszeit zu verschaffen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Venus, der Hündin von Diana Cooper, von ihrer Welpenzeit an, von dem Tag an, an dem Diana sie mit Hilfe ihrer Engel fand und wusste, dass sie beide zusammengehören. Es ist geschrieben in Form eines Tagebuchs, Tag für Tag und aus Sicht von Venus. Was es besonders witzig macht. Denn Venus sieht einiges etwas anders als wir Menschen. In Tierkacke wälzen ist für sie das schönste Parfüm und sie versteht gar nicht, warum Diana Cooper das nicht so sieht. Hühner jagen und Meerschweinchen anbellen findet auch irgendwie nur ihre Zustimmung und nicht die der Menschen. Und dergleichen mehr.

Venus erzählt die täglichen Abenteuer ihres Lebens als Hund. Und sie erzählt von ihren Engeln, die sie begleiten und beschützen und lehren und von den Elementarwesen, denen sie im Wald immer begegnet. Ich finde es ganz wunderbar, wie selbstverständlich die Engel, die Geistige Welt und Energien einfach zu ihrem Leben dazu gehören. Es hat mir unheimlich gut getan, das zu lesen und mitzuerleben, weil ich es auch so erlebe, aber eben nicht unbedingt von anderen oder aus meinem Umfeld kenne.

Sie erzählt von den vielen Erlebnissen mit Dianas Kindern und Enkelkindern, für die sie sich auch erst mit der Zeit begeistern kann. Und von Ash-Ting, der Katze Diana Coopers, die von Venus betüttelt aufwächst. Es ist schön mitzuerleben, das hier eine Katze und ein kleiner Hund beste Freunde oder gar Geschwister sind. Einfach süß. Und auch viele Erlebnisse mit Hundefreunden und in der Hundeschule sind Teil ihrer Erzählungen.

„Venus – von Diana Cooper“ ist wirklich ein schönes Buch. Unbedingt lesen.

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JoJo und Ich von Dean Bernal

„JoJo und Ich“ von Dean Bernal ist die tief bewegende Geschichte einer seltenen Freundschaft zwischen einem wild lebenden Großen Tümmler namens JoJo und Dean Bernal, einem Tauchlehrer, die in den Gewässern der Turks- und Caicosinseln spielt. Diese Freundschaft begann Mitte der 1980er Jahre und dauert bis heute an. Initiiert wurde sie von JoJo.

Dean erzählt von ihren ersten Begegnungen und vielen gemeinsamen Ausflügen und Abenteuern im Meer, ebenso wie von den Zeiten, die JoJo für sich verbringt als wilder Delfin. Wenn er Nahrung jagen geht oder schläft. JoJo bringt Abwechslung in den Tauchunterricht, die nicht immer willkommen ist und macht Späße mit Touristen.

Er zeigt Dean das Meer um die Turks- und Caicosinseln, Unterwasserhöhlen, Riffs und was er gerne spielt. Die Verbindung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, ist so intensiv, dass Dean auf Tausende Kilometer Entfernung spürt, wenn es JoJo schlecht geht und er seine Hilfe braucht.

Als der Tourismus in dem kleinen Inselstaat ausgebaut wird, fahren zunehmend mehr Motorboote und Wasserskifahrer in den Gewässern, in denen JoJo schwimmt. Und so kommt es immer wieder zu Zusammenstößen, bei denen er durch Schiffsschrauben z.T. große Verletzungen erleidet. Dean beginnt die örtliche Bevölkerung, Kinder in Schulen und auch Hotels und Touristen gezielt über JoJo zu informieren und bittet um dessen Schutz. Auch bei der Regierung der Turks und Caicos.

Es dauert Jahre, braucht viel Kraft, viele Freunde und zusätzliche ausländische Hilfe bis letztendlich sowohl JoJo als auch die Gewässer, in denen er lebt, unter Schutz gestellt werden.

Der Einsatz, den Dean Bernal für JoJo gezeigt hat und heute noch zeigt, finde ich bewundernswert. Im Prinzip ist JoJo sein Lebensgefährte und er ist immer für ihn da und hat ihm wahrscheinlich mehr als einmal das Leben gerettet. Bemerkenswert ist für mich auch, wie Dean JoJos Grenzen und Wildheit respektiert und sich zurückzieht, wenn JoJo seine Zeit für sich braucht.

Dean legt sehr viel Wert darauf, dass JoJo ein wilder Delfin bleibt und lehnt es ab, ihn zu trainieren. Damit stößt er nicht überall auf Zustimmung. Die Berichte über JoJos Verletzungen waren für mich schwierig zu lesen, taten mir geradezu weh und ich bin froh, dass JoJo heute nationales Kulturgut ist und sicher leben kann.

Wer eine sehr besondere Geschichte lesen will, dem würde ich das Buch „JoJo und ich“ von Dean Bernal empfehlen.

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Seelenwege – Die magische Reise einer Frau zu sich selbst

Das Buch „Seelenwege – Die magische Reise einer Frau zu sich selbst“ von Ina Ruschinski ist geradezu faszinierend und hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Es liest sich wunderbar leicht, ist spannend und zumindest ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Der Ärztin Nida Janusz fehlen plötzlich 3 Stunden ihres Tages. Sie sind wie weg. Sie hat keine Erinnerung, was sie in dieser Zeit gemacht hat. Und auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Sie entdeckt, dass sie einen Flug in die Mongolei gebucht hat. Für den nächsten Tag.

Nida kann sich nicht erinnern wieso oder warum und was sie dort will. Aber ihr derzeitiges Leben als Ärztin auf der Intensivstation, ohne soziales Umfeld, ohne Kontakt zu ihren Eltern ist leer. Was sie tut, macht sie fast mechanisch. Und so befindet sie, dass sie nichts zu verlieren hat, wenn sie sich auf Arbeit für 2 Wochen wegen eines vorgegebenen familiären Notfalls beurlaubt und in die Mongolei fliegt.

Am Flughafen in Ulan Bator erwartet Nida die nächste Überraschung. Ein junger Mann, der ihren Namen kennt und sie abholen soll. Sie hat keine Ahnung, woher er weiß, dass sie kommt. Aber es ist ihr egal. Sie ist froh über das Abenteuer. Froh, raus aus ihrem Leben zu kommen.

Nach einigen Stunden Autofahrt sind sie am Ziel: in der Jurte der berühmtesten Schamanin der Mongolei, Guai Yaga. Hier erfährt sie auch, was sie hier will. Antworten finden auf die Fragen „Wer bin ich? Was ist meine Aufgabe in diesem Leben?“ Nida wird für 17 Tage bleiben und täglich Aufgaben von der Schamanin erhalten.

In dieser Zeit erlebt sie die wunderbare Schönheit der mongolischen Steppe, der Tiere, der Erde. Sie lernt die Erdseele kennen und mit den Tieren und Pflanzen zu sprechen. Sie spürt die Erde und ist zum ersten Mal in ihrem Leben einfach nur da. Sie darf einfach sein und spürt, wie glücklich sie das macht.

Langsam Schritt für Schritt entdeckt sie sich selbst wieder. Sie begegnet alten Ängsten, Traumen aus der Kindheit. Die alte Schamanin hilft ihr mit Heilbehandlungen. Und sie beobachtet die schamanische Heilarbeit, die täglich in der Jurte stattfindet und so völlig anders ist als die „Medizin“, die sie als Ärztin kennt. Sie lernt die Energierkörper kennen und die Bedeutung von Emotionen und persönlichen Situationen für die Heilung eines Menschen. Sie lernt, wie wichtig es ist, ganzheitlich zu heilen und ihr wird klar, dass sie bisher immer nur die Körper der Menschen behandelt hat.

Irgendwann gibt Nidas Seele ihr zu verstehen, dass sie hier ist, weil sie heilen will. Sie erhält eine schamanische Einweihung. Und als sie einem Jungen das Leben rettet, ist Nida plötzlich die berühmte Heilerin aus Deutschland, von der alle Leute behandelt werden wollen. In der Steppe spricht sich sowas schnell herum.

Sie behandelt die Menschen und spürt, dass es das ist, was sie tun will und was sie erfüllt. Sie weiß noch nicht, wie sie das neu Gelernte zuhause umsetzen will, aber ihr ist klar, dass sich ihr Leben geändert hat. Und kurz vor ihrer Abreise löst sich auch noch das Rätsel um die verlorenen 3 Stunden und wie sie überhaupt darauf kam, die Reise zu Guai Yaga zu buchen.

Ein sehr spannendes Buch. Wunderschön geschrieben. Sehr zu empfehlen.

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Warum es wichtig ist, anders zu sein – Dr. Wayne Dyer & Eckhart Tolle

Ich würde euch gerne den Dialog „Warum es wichtig ist, anders zu sein“ zwischen Dr. Wayne W. Dyer und Eckhart Tolle vorstellen, der inzwischen schon ziemlich bekannt geworden ist. Vielleicht kennt ihr ihn schon. Ich finde ihn sehr inspirierend und manchmal einfach nur lustig.

Der gesamte Dialog dreht sich um die Themen Sein, achtsam sein, im Hier und Jetzt aufmerksam sein, Bewusstsein. Verschiedene Begriffe und Beschreibungen, die ein- und dasselbe meinen. Was ich am spannendsten finde, ist, dass hier zwei Menschen ihre Ansichten zu den gleichen Themen austauschen, aber die Worte, die sie benutzen und die Art ihrer Erklärung ist völlig verschieden.

Manchmal erzählen sie sogar die gleiche Geschichte auf verschiedene Weise. Das finde ich faszinierend. Eckhart Tolle spricht diese Tatsache sogar an und sagt, dass er selbst auch verschiedene Worte für ein- und dasselbe Ding benutzt, weil jeder Mensch von anderen Worten angesprochen wird.

Eckhart Tolle spricht über Sein vs. Tun and erklärt, dass beide Teil dieses Universums und unseres Lebens sind. Das Universum will immer erschaffen (Tun) und es will sich auch selbst erfahren durch uns (Sein). Die Herausforderung für uns ist es, uns bewusst zu sein, wer wir wirklich sind und das auch während wir etwas tun oder erschaffen und uns nicht im Prozess des Tuns zu verlieren.

Wayne Dyer sagt „Du kannst ein außergewöhnliches, besonderes Wesen sein und doch das gewöhnliche in dir haben.“ Mit gewöhnlich meint er Dinge wie Steuern zahlen, Formulare ausfüllen etc. Aber er sagt sehr deutlich, dass er möchte, dass wir außergewöhnlich sind.

Er möchte, dass wir nicht nur Menschen sind, die Formulare ausfüllen und Regeln befolgen, sondern Menschen, die weiter schauen, Menschen, die ihre Seele kennen und deren Wunsch, sich immer weiter auszudehnen. Er macht sehr klar, wie wichtig es ist, außergewöhnlich zu sein und „warum es wichtig ist, anders zu sein“.

Eckhart Tolle fragt das Publikum „Könnt ihr die Unendlichkeit, die Unbegrenzheit eures Seins, eurer Seele jetzt in diesem Moment spüren?“ Damit ist gemeint, dass man die eigene Identität nicht aus seinem Verstand ableitet, also nicht aus den Geschichten, die im Kopf herumschwirren. Das ist das, was normalerweise passiert. „Könnt ihr spüren, dass in euch ein nicht konditioniertes Bewusstsein ist, eine tiefe Lebendigkeit, die nichts zu tun hat mit euer Lebensgeschichte?“

Eckhart Tolle erklärt weiter, dass viele Menschen sich entweder mit ihrem Körper oder mit ihrem psychologischen Selbstbild (Gedanken, Ideen) identifizieren. Diese beiden ändern sich ständig. Und keines von beiden ist wirklich wir selbst. Wayne Dyer spricht über Muktananda, der gefragt wurde „Was ist real?“. Er antwortet: „Das ist real, was sich niemals ändert.“

Der lustigste Teil des gesamten Dialoges „Warum es wichtig ist, anders zu sein“ ist für mich der, wenn die beiden über die Watkins‘ Liste der 100 Spirituell einflussreichsten lebenden Leute sprechen, auf der zur Zeit des Dialogs Wayne Dyer Nr. 3 ist und Eckhart Tolle Nr. 1. Sie benutzen dies als Beispiel, um zu erklären, wie das Ego mit so einer Situation umgeht und wie das pure Bewusstsein dem absolut keine Bedeutung beimisst. Es ist etwas zum Lachen und zum Lernen.

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Viel Spaß beim Anschauen.

Ich hab es übrigens schon mehrfach gehört bzw. gesehen und finde es jedesmal wieder spannend und lustig. 🙂