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Der Kabbala Code – James F. Twyman

Der Kabbala-Code von James F. Twyman – Ein wahres Abenteuer, so der Untertitel des Buches, und das ist es wirklich. Ein spirituelles Abenteuer, das James Twyman zusammen mit seinem Freund Philip Gruber in Paris und Chartres erlebt. Dabei wissen sie die meiste Zeit nicht, worum es eigentlich geht und was sie da eigentlich tun. Sie folgen der Führung ihrer Neugier und der Führung verschiedener Zeichen und Geistiger Führer.

James hatte Jahre zuvor den Moses-Code in einer Vision gezeigt bekommen, der den wahren Namen Gottes entschlüsselte. Ein Komma, das einer lange bekannten Textzeile plötzlich neuen Sinn gab. Bei der Veröffentlichung des Films der Moses-Code bezichtigt ihn eine Jüdin der Gotteslästerung, weil dieses Komma ein heiliger Buchstabe der Kabbala sei und nicht ausgesprochen werden dürfe. Peinlich berührt wird James F. Twyman neugierig und beginnt zu forschen. Dabei kommt es sehr gelegen, dass sein langjähriger Freund Philip Gruber eine Art wandelndes Lexikon in Sachen Kabbala, Kirchenhistorie, Templerorden und spiritueller Historie ist und ebenfalls Führung und Visionen empfängt. James bittet Philip um Hilfe, insbesondere um Informationen bezüglich dieses Kommas, das Yod genannt wird.

Sie treffen sich in der Schweiz und dort eröffnet Phil seinem Freund James F. Twyman, dass es um die vielen Namen Gottes geht, mit denen man Zugang zu seiner Kraft bekommt und dass es ihrer beider Aufgabe sei, diese Namen zu benutzen, um an verschiedenen Orten gebundene Energien freizusetzen. Und zwar in Paris. James hat Schwierigkeiten zu verstehen, worum es geht und weiß nicht so recht, worauf er sich da einlässt und ob das, was sie da tun möglicherweise gefährlich ist und ihnen oder anderen schaden könnte.

In Paris angekommen, hat er jedoch einen Traum, in dem ihm ein Heiliger erscheint und Informationen zu ihrem Auftrag übermittelt. Und dann beginnt das Abenteuer „Der Kabbala Code“ erst richtig. Phil Gruber hat verschiedene historisch bedeutende Orte in Paris ausgewählt, die sie besuchen sollen, um dort jeweils einen der Namen Gottes zu chanten und damit Energien zu befreien, von denen sie selbst nicht wissen, was oder wer sie sind. Sie beginnen in Sacré Coeur und arbeiten sich in Paris von Kirche zu Kirche, beziehen noch zwei geschichtsträchtige Plätze mit ein und beenden ihre Reise in Chartres in der Cathédrale Notre-Dame des Chartres. In den Kirchen und an den Plätzen singen sie einen der Namen Gottes und dann verändert sich jedes Mal die Energie um sie herum. Sie bekommen plötzlich Zugang zu Gottes Kraft, es scheinen sich Tore in andere Dimensionen und vielleicht sogar Welten zu öffnen und sie sehen und spüren tatsächlich Energien, die sich lösen, befreit werden und manchmal auch nicht.

Was das Buch für mich so spannend und ab einem bestimmten Punkt zu einem freudigen Erlebnis macht, sind die Energien, die ich dabei spüre. Ich kann die Energien spüren, die die beiden dort gespürt haben. Das ist an einigen Stellen nicht so angenehm, aber als Maria Magdalena und Mutter Maria ins Spiel kommen, ändert sich das. An dem Punkt ändert sich auch das komplette Gefühl des Buches und die Erlebnisse werden weniger mystisch und geheimnisvoll sondern mehr heilig. Und das ist zumindest für mich ein sehr schönes Gefühl. Dazu kommt, dass Mutter Maria mich schon länger begleitet und ich ihre Energie immer wiedererkenne und mich darin einfach geborgen fühle.

Das Buch „Der Kabbala Code“ von James F. Twyman endet damit, dass beide verstehen, worum es bei dieser Reise eigentlich ging. Die eigene Seele weiterzuentwickeln und mehr über sich selbst und die eigene Aufgabe in der Welt zu lernen.

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Abenteuer Seelenreise – James Van Praagh

James Van Praaghs Buch „Abenteuer Seelenreise“ ist eine gute Einführung in die Themen, die unserer Seele auf ihrer Reise auf der Erde und zurück in die Geistige Welt begegnen.

Im ersten Teil des Buches erklärt James Van Praagh, wie er Körper, Seele und Geist definiert und was Spiritualität in diesem Zusammenhang bedeutet und wie bereichernd sie sein kann. Er schreibt über Bewusstsein und was das eigentlich ist und wie man sein Bewusstsein erweitern kann.

Er erklärt, dass alles Energie ist, immer in Bewegung und dass Energie niemals stirbt. Er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen mit dem Wahrnehmen von Energien und am Ende des Buches gibt es drei Meditationen, mit denen jeder selbst das üben und seine Erfahrungen sammeln kann.

Im zweiten Teil des Buches geht es um den Tod, den James Van Praagh als Heimweg der Seele in die Geistige Welt beschreibt und er sagt klar, dass es „Tod“ nicht gibt, da die Seele weiterlebt. Er berichtet vom Übergang der Seele in die Geistige Welt, erzählt das Beispiel seiner guten Freundin Debbie Ford, deren Sterben er begleitet hat und erklärt, dass die Seele immer von ihr vorausgegangenen Lieben erwartet wird.

Am Ende dieses Buchteils wird sehr ausführlich die Geistige Welt und verschiedene Ebenen beschrieben, so wie James Van Praagh sie aus seiner persönlichen Erfahrung, aus seiner Arbeit als Medium kennt.

Im dritten Teil des Buches „Abenteuer Seelenreise“ von James Van Praagh geht es um das „Warum“ unseres Hierseins, darum warum die Seele eigentlich überhaupt in einem menschlichen Körper inkarniert. Um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, die sie als reiner Geist nicht machen kann. Es wird beschrieben, wie Seelen in Gruppen inkarnieren, die hier auf der Erde als Familien, Freunde, Paare miteinander in Beziehung stehen und sich gemeinsam entwickeln, gemeinsam lernen.

James Van Praagh beschreibt einige typische Seelenlektionen zu Themen wie Neid, Schuldgefühle, Urteile, Angst, Liebe, Verzeihen. Er erklärt, dass jede Seele Willensfreiheit besitzt und zu jeder Zeit eigene Entscheidungen treffen kann. Er betont, wie wichtig es ist, auf die Stimme der eigenen Seele zu hören und beschreibt, was zu einem seelenvollen Leben gehören kann, z.B. Dankbarkeit, klare Intentionen, Sitzen in Stille.

Am Ende des Buches finden sich drei geführte Meditationen, mit denen man die Tiefen und Facetten seiner eigenen Seele entdecken kann.

Fazit: Das Buch ist eine sehr gute Einführung in das komplette Thema Seele, Tod, Geistige Welt, Spiritualität, Reinkarnation und sehr zu empfehlen für jemanden, der gerade anfängt, sich mit diesen Themen zu befassen. Aber auch jemand, für den diese Themen nicht mehr neu sind und vielleicht schon zum Leben gehören, findet hier noch neue Informationen oder Anstöße. So ging es mir.

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Die alte Göttin und ihre Pflanzen – Wolf-Dieter Storl

„Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ von Wolf-Dieter Storl ist ein Märchenbuch für Erwachsene. Und das nicht nur zu Weihnachten. Wolf-Dieter Storl erzählt die Jahrtausende alten Märchen, Sagen, Mythen, die wir zum großen Teil aus Märchenbüchern kennen etwas anders. Er geht zurück zu den Ursprüngen der Märchen und erläutert deren spirituelle und rituelle Bedeutung im Leben unserer Ahnen.

So lesen wir von Frau Holle, Schneewittchen, Aschenputtel, Schneeweißchen und Rosenrot und von anderen, uns vielleicht weniger bekannten Märchen. Er erläutert, dass die Hexe oft eine kräuterkundige Frau war, dass Frau Holle das Totenreich bewacht und das nichts Gruseliges ist und dass die Kinderseelen aus der Anderswelt zu uns kommen und noch vieles mehr.

„Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ beleuchtet aber auch die Bedeutung bestimmter Pflanzen, Büsche und Bäume im Leben unserer Ahnen und zeigt, wie diese Pflanzen in den Märchen verarbeitet sind. Das ist ganz spannend und ich glaube den wenigsten bekannt. So schreibt Wolf-Dieter Storl über den Holunder, die Brennessel, den Weißdorn, Beifuß, Johanniskräuter, Wacholder und Haselstrauch. Und das alles immer eingewoben in die Märchen.

Unbedingt erwähnen muss ich die wunderschöne Gestaltung des Buchs. Mir gefiel es auf Anhieb, noch bevor ich überhaupt einen Satz gelesen hatte. Das Format ist kleiner als üblich, fast quadratisch, was ich sehr gerne mag. Das gesamte Buch ist farblich einheitlich gestaltet, d.h. die Farbe des Einbands findet sich im Buch in verschiedenen Abstufungen in Überschriften, Bildern und Ornamenten wieder.

Die Gestaltung innen ist einfach nur toll. Wirklich wie ein Märchenbuch. Wunderschöne Zeichnungen finden sich zu Beginn jedes Kapitels. Die Überschriften sind farbig und innerhalb der Kapitel werden bestimmte Abschnitte mit Hintergrundfarbe hervorgehoben. Überall an den Seiten finden sich tolle, zierliche Ornamente. Und ein Lesebändchen, farblich passend in grün, gibt es auch. Ein echtes Kunstwerk.

Wer sich ein schönes Märchenbuch wünscht und neugierig ist, was hinter unseren Märchen so alles verborgen ist, dem empfehle ich dieses Buch.

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Venus – von Diana Cooper

Venus – Ein kleiner Hund, sein Engel und seine Erlebnisse mit der Geistigen Welt“ von Diana Cooper ist ein total süßes, herzerfrischendes und witziges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann zu lesen. Es hat mich durch eine ziemlich schwierige Zeit begleitet,  in der ich unsere krebskranke Katze gepflegt habe und in der ich dankbar war und froh für jeden gemeinsamen Tag, aber manchmal einfach auch erschöpft und traurig. Venus hat es immer geschafft, mich da rauszuholen und mir eine leichte und lustige Auszeit zu verschaffen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Venus, der Hündin von Diana Cooper, von ihrer Welpenzeit an, von dem Tag an, an dem Diana sie mit Hilfe ihrer Engel fand und wusste, dass sie beide zusammengehören. Es ist geschrieben in Form eines Tagebuchs, Tag für Tag und aus Sicht von Venus. Was es besonders witzig macht. Denn Venus sieht einiges etwas anders als wir Menschen. In Tierkacke wälzen ist für sie das schönste Parfüm und sie versteht gar nicht, warum Diana Cooper das nicht so sieht. Hühner jagen und Meerschweinchen anbellen findet auch irgendwie nur ihre Zustimmung und nicht die der Menschen. Und dergleichen mehr.

Venus erzählt die täglichen Abenteuer ihres Lebens als Hund. Und sie erzählt von ihren Engeln, die sie begleiten und beschützen und lehren und von den Elementarwesen, denen sie im Wald immer begegnet. Ich finde es ganz wunderbar, wie selbstverständlich die Engel, die Geistige Welt und Energien einfach zu ihrem Leben dazu gehören. Es hat mir unheimlich gut getan, das zu lesen und mitzuerleben, weil ich es auch so erlebe, aber eben nicht unbedingt von anderen oder aus meinem Umfeld kenne.

Sie erzählt von den vielen Erlebnissen mit Dianas Kindern und Enkelkindern, für die sie sich auch erst mit der Zeit begeistern kann. Und von Ash-Ting, der Katze Diana Coopers, die von Venus betüttelt aufwächst. Es ist schön mitzuerleben, das hier eine Katze und ein kleiner Hund beste Freunde oder gar Geschwister sind. Einfach süß. Und auch viele Erlebnisse mit Hundefreunden und in der Hundeschule sind Teil ihrer Erzählungen.

„Venus – von Diana Cooper“ ist wirklich ein schönes Buch. Unbedingt lesen.

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Die Mönche und ich – von Mary Paterson

Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Mary Paterson Yoga und Meditation für sich. Beides zu praktizieren, erweist sich für sie als heilend. Dennoch gelingt es ihr nicht, die Praxis in ihren Alltag zu übertragen. Als dann auch ihr Vater stirbt, hat sie das Gefühl, den Halt in ihrem Leben zu verlieren, ihr „vertrautes inneres Zuhause“. Sie beschließt, sich ein neues inneres Zuhause zu suchen und sich dafür Zeit für sich und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Mary entscheidet sich, am Winter-Retreat im buddhistischen Kloster Plum Village in Frankreich, das von Thich Nhat Hanh geführt wird, teilzunehmen. Sie verbringt 40 Tage gemeinsam mit den dort lebenden Nonnen und Mönchen sowie mit anderen Pilgern, die am Retreat teilnehmen. Sie meditiert, gärtnert, kocht, nimmt an den Vorträgen Thich Nhat Hanhs teil und führt Gespräche mit Mönchen, Nonnen und anderen Pilgern.

Sie lernt, dass es bei den Praktiken des Buddhismus darum geht, Zuflucht in sich selbst zu suchen. Sie erfährt, dass Achtsamkeit und Konzentration Grundpfeiler der täglichen Praxis sind und übt, wenn sie Tee trinkt wirklich nur Tee zu trinken und nicht noch über etwas nachzudenken. Sie erhält einen Einblick in den Alltag der Mönche und Nonnen, die jeden Morgen von 5.30 Uhr bis 7.30 Uhr meditieren und fragt sich, ob diese nicht die Intimität einer Partnerbeziehung vermissen. Irgendwann fragt sie das auch einen Mönch und eine Nonne.

Jedem der 40 Tage, die Mary im Retreat verbringt, ist ein eigenes Kapitel im Buch „Die Mönche und ich“ gewidmet, in welchem sie erzählt, was an dem Tag passiert und welche Erfahrung sie macht, was sie lernt. Sie flechtet außerdem häufig Erklärungen zum Buddhismus und zu Thich Nhat Hanhs Lehren ein und durchdenkt vieles sehr detailliert. Das ist nicht unbedingt leicht zu lesen und auch nicht leicht zu verdauen. Man muss sich schon die Zeit nehmen, um ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, wenn man etwas verstehen und für sich mitnehmen will.

Ich fand die Anregungen zu Achtsamkeit im Alltag und einige andere sehr hilfreich als Erinnerung. Es war nicht mein erstes Buch mit buddhistischen Inhalten. Aber die Art der Erzählung empfand ich häufig als sehr zäh. Persönliche Erlebnisse werden unterbrochen mit Erläuterungen über die Lehren des Buddhismus. Da stockt für mich häufig der Lesefluss. Dazu kommt, dass ich mit dem Buddhismus Thich Nhat Hanhs nicht klar komme. Vieles im Buch fühlt sich für mich sehr Klosterleben spezifisch an und fern meiner täglichen Realität.

Mein Fazit: Wer sich für Thich Nhat Hanh und sein Kloster oder die Lehren des Buddhismus interessiert, der findet im Buch „Die Mönche und ich“ von Mary Paterson sicher viel Spannendes. Aber wer eine flüssig lesbare, spannende spirituelle Lebensgeschichte erwartet, sollte nach einem anderen Buch Ausschau halten.

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