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Das Licht zwischen uns – Laura Lynne Jackson

Das Buch „Das Licht zwischen uns“ von Laura Lynne Jackson erzählt Lauras Geschichte der Entdeckung ihrer medialen Fähigkeiten von ihrer Kindheit bis zu ihrer Arbeit als Medium als Erwachsene.

Laura ist zunächst verstört, als sie feststellt, dass sie den Tod ihres geliebten Großvaters vorher kommen fühlte und findet ihre Fähigkeiten unheimlich. Sie fühlt auch die Emotionen anderer Menschen und weiß Dinge über sie, die ihr nie jemand erzählt hat. Sie fürchtet sich vor ihren Fähigkeiten bis ihr ein hellsichtiges Medium sagt, dass sie ebenfalls ein Medium ist.

Während ihrer Schul- und Collegezeit hält sie ihre Fähigkeiten geheim. Ihre Familie weiß aber davon, denn auch ihre Oma war derartig begabt. Irgendwann fängt sie an, Readings für fremde Menschen zu geben und ist erstaunt von der Anzahl derer, die ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen.

Als Erwachsene lässt sie sich von verschiedenen Instituten testen und als wissenschaftlich anerkanntes Medium zertifizieren. Das tut sie, um Menschen, die Kinder und Angehörige verloren haben, im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu helfen.  Durch diese Organisationen lernt sie andere Medien kennen und findet zum ersten Mal Freunde mit ähnlichen Fähigkeiten, die sie sich schon lange sehnlichst gewünscht hat.

Wer selbst Fähigkeiten wie Medialität, Hellsichtigkeit, Hellfühligkeit hat und vielleicht noch unsicher ist damit, wird das Lesen des Buchs „Das Licht zwischen uns“ von Laura Lynne Jackson möglicherweise erhellend und hilfreich finden. Ich hatte ein paar Aha-Momente und fand das Buch einfach spannend zu lesen. Es gibt so viele verschiedene Ausprägungen der Medialität und spiritueller Erfahrungen, dass es mich immer wieder fasziniert, persönliche Berichte darüber zu lesen.

Vor allem die mit spirituellen Fähigkeiten verbundenen Ängste sind immer noch weit verbreitet und nicht jeder weiß, wie er mit seinen Fähigkeiten umgehen kann und was sie ihm sagen. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist sehr ehrlich und authentisch geschrieben. Spannend ist auch zu lesen, wie Medien wissenschaftlich getestet werden.

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Bücher für die Trauer um Kinder – Kinder in der Geistigen Welt

Da ich selbst Kinder „verloren“ habe, möchte ich gerne die Bücher teilen, die mir beim Verarbeiten der Trauer geholfen haben und mir letztendlich eine ganz andere Sicht auf das, was geschehen ist, ermöglicht haben. Deshalb steht auch das Wort „verloren“ in Anführungszeichen. Denn meine Kinder sind heute Teil meines Lebens. Sie leben weiter als die Seelen, die sie sind und nehmen teil an meinem Leben. Dahin zu kommen, war ein Weg, auf dem u.a. folgende Bücher geholfen haben.

„Im Himmel zu Hause“ von James van Praagh hat mir vor allem Trost gespendet und mir vermittelt, dass es meinen Kindern gut geht, dass sie nicht „tot“ sind sondern in der Geistigen Welt weiterleben. Dieses Buch erklärt sehr schön, dass die Kinder nichts sehnlicher wollen als dass ihre Eltern wissen, dass es ihnen gut geht und dass sie ihr Leben weiterleben und glücklich sind.

Das Buch besteht aus vielen schönen Geschichten, in denen James van Praagh Kontakt zu verstorbenen Kindern aufnimmt und ihre Botschaften an die Hiergebliebenen übermittelt. Ich fand es sehr heilsam. Außerdem enthält es mindestens eine Meditation, mit der man Kontakt zur Seele des eigenen Kindes aufnehmen kann, falls man bisher nicht weiß, wie das gehen könnte. Mir ist es damit zum ersten Mal gelungen, meine Kinder zu sehen und zu spüren, dass es ihnen gut geht und ein „verstorbener“ Überraschungsgast tauchte auch noch auf, über den ich mich sehr gefreut habe.

„Cleo“ von Helen Brown ist ein Roman, in dem die Autorin den Unfalltod ihres Sohnes verarbeitet. Die Hauptfigur ist Cleo, die Katze der Familie, die als Welpe zu ihnen kommt, kurz nach dem Tod des Sohnes. Er hatte sie sich ausgesucht. Cleo hilft der Familie, den Tod des Sohnes zu bewältigen und wieder ins Leben und zum Lachen zu finden.

Was mir an diesem Buch sehr gut gefiel, waren die Beschreibungen der Trauerphasen und der Emotionen, die man als Trauernder durchlebt. Nicht theoretisch sondern so wie sie erlebt wurden. Besonders auch die Phase, in der man plötzlich anfängt, Trauer und Freude, Trauer und Lachen parallel zu erleben. Das fand ich ein sehr merkwürdiges Gefühl und es tat mir gut zu lesen, dass es da eine Frau gab, die das auch so erlebt hatte.

„Kater mit Karma“ von Helen Brown ist die Fortsetzung von „Cleo“. Dieser Roman ist aber eher lustig und tat mir deshalb sehr gut. Das Thema Trauer steht hier nicht mehr im Vordergrund sondern das Chaos, dass die neue etwas hyperaktive Katze Jonah im Zuhause der Familie anrichtet. Hier darf gelacht werden. Trotzdem wird eben auch deutlich, wie die Familie weiterlebt und wie andere Familienereignisse das neue Leben bestimmen.

 

 

Das Buch „Kinder in der Geistigen Welt“ von Pascal Voggenhuber habe ich noch nicht gelesen. Da ich Pascal aber sehr schätze und schon mehrfach online erlebt habe, würde ich dieses Buch trotzdem empfehlen.